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Dormagener HC Rheinland - wie sieht die Zukunft aus?

Diskussionsforum!
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Die Rettungsaktion von Heinz Hilgers und Heinz Lieven hat erste Früchte gebracht!

Nun sind wichtige Dinge auf den Weg gebracht worden: Eine GmbH mit vier Gesellschaftern wurde gegründet und ein neuer Name für den Dormagener Handball der kommenden Saison gefunden. Das weitere Vorgehen ist geplant, Schritt für Schritt muss nun alles in die Realität umgesetzt werden.

Aber wie wird sie aussehen, die Zukunft des Dormagener Profihandballs? Wird genug Geld für die Erste Liga zusammenkommen oder pendeln wir uns auf die zweite Liga ein, wie wird der Kader in Zukunft aussehen und wie leistungsfähig wird er sein?

Fragen über Fragen, die hier gerne diskutiert werden dürfen :D

Hier die News vom Portal: http://www.handballforum-dormagen.de/news/tsv-dormagen-handball-neue-saison-neue-gmbh-neuer-name/81/

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draumaeyja
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Den Gesellschaftern, Sponsoren und nicht zuletzt der Mannschaft alles Gute auf neuen Wegen und viel Erfolg!
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swizzle
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http://www.ngz-online.de/lokalsport/nachrichten/Jetzt-sind-alle-gefordert_aid_789830.html

"Jetzt sind alle gefordert"
VON VOLKER KOCH - zuletzt aktualisiert: 30.11.2009 - 21:00

Ehrenbürger Heinz Hilgers richtete vor dem Anpfiff einen Appell um Unterstützung des Bundesliga-Handballs an alle Dormagener. Die Mannschaft setzte seine Aufforderung in der Partie gegen den TBV Lemgo jedoch nur zeitweise um.

Auch bei ihm läuft es momentan noch nicht rund: Das Comeback von Florian Wisotzki nach seiner Knieoperation begann vielversprechend, doch seit vier Spielen läuft der Mannschaftskapitän des TSV Dormagen seiner Form hinterher. Die 26-jährige Geschichte des Profi-Handballs in Dormagen - sie begann 1983 mit dem Aufstieg in die zweite Liga – hat schon viele Besonderheiten hervorgebracht. Dass ein Ehrenbürger der Stadt jedoch vor dem Anpfiff eines Bundesliga-Spiels übers Hallenmikrofon einen Unterstützungsappell an alle Dormagener richtet, hatte es bis Sonntagnachmittag noch nicht gegeben – und dürfte in der Handball-Bundesliga (HBL) auch insgesamt Seltenheitswert besitzen.

Die meisten wähnten Heinz Hilgers am Sonntag noch in Tokio, wo er als Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes eine Reihe von Vorträgen hielt. Doch der Alt-Bürgermeister, Ehrenbürger der Stadt und bekennende Handballfan war rechtzeitig zur Partie des TSV gegen den TBV Lemgo zurückgekehrt. Nicht, um den Spielern im ungleichen Duell mit dem Starensemble aus dem Ostwestfälischen die Daumen zu drücken.

Info Vier Spiele verlegt

Auf der Terminkonferenz der Handball-Bundesliga wurden jetzt die Termine für die Rückrunde festgelegt. Vier Spiele des TSV Dormagen wurden verlegt: beim THW Kiel (vom 20. auf den 17. Februar, 20.15 Uhr), gegen den HSV Hamburg (vom 27. auf den 24. Februar, 20.15 Uhr) bei den Rhein-Neckar Löwen (vom 27. auf den 23. März, 20.15 Uhr) und beim VfL Gummersbach (vom 31. März auf den 21. April, 20.15 Uhr).
Hilgers richtete vielmehr übers Hallenmikrofon einen Aufruf, den durch die Gründung einer Spielbetriebs GmbH eingeleiteten Neubeginn zu unterstützen. "Erste Schritte sind getan", sagte Hilgers und denkt dabei nicht nur an die GmbH-Gründung, sondern auch an den neuen Namen "Dormagener Handball-Club Rheinland". Und er versicherte: "Die große Mehrheit von Sponsoren und Förderern hat erklärt, dass sie Bundesligahandball in Dormagen will. Das alles sind erste, positive Schritte." Doch der Ex-Bürgermeister ist Realist genug, zu erkennen, "dass die schwierigen und alles entscheidenden Schritte erst noch bevor" stehen: "Denn zur Schaffung einer soliden finanziellen Basis müssen in nur wenigen Wochen weitere Sponsoren und Geldgeber gefunden werden. Gelingt das nicht, ist das gesamte Vorhaben gescheitert."

Seinen Appell: "Jetzt sind wir alle aufgefordert, unseren Teil zum Gelingen beizutragen", schienen die Spieler in die Tat umsetzen zu wollen, führten sie doch nach elf Minuten mit 7:4. Selbst nach einer Auszeit vom TBV-Trainer Volker Mudrow und einer Umstellung der Lemgoer Abwehr hielten sie weitere zehn Minuten den Gleichstand. Doch dann kam es wie so oft in dieser Spielzeit: Gönnt Trainer Kai Wandschneider seiner Stammbesetzung eine Pause, kommt ein Bruch ins Spiel. Diesmal war es die Einwechslung von Konstantinos Chantziaras anstelle von Junioren-Weltmeister Kristian Nippes, die die Partie zum Kippen brachte: Von 12:12 zogen die Gäste auf 17:12 (27.) davon. Chantziaras selbst beendete zwar die sechsminütige Dormagener Torflaute. Doch aufs Ganze gesehen ist der griechische Linkshänder ein hoher Unsicherheitsfaktor ; obwohl schon fast ein Jahr in Dormagen, hat er die Spielzüge des TSV immer noch nicht verinnerlicht.

Die Laufwege stimmen nicht, was unweigerlich zu eigenen oder zu Ballverlusten seiner Nebenleute führt – und solche bestraft nicht nur der TBV Lemgo mit tödlicher Sicherheit. Neun der 38 Gästetreffer resultierten aus Gegenstößen. Freilich ist Chantziaras nicht allein für die Rückraumschwäche des TSV verantwortlich: Beständig gute Leistungen zeigt alleine Christoph Schindler. Und wenn der wie am Sonntag von der gegnerischen Deckung neutralisiert wird, herrscht Hängen im Schacht. Schindler hat in elf Partien 70 Tore erzielt - die anderen fünf Rückraumspieler Kristian Nippes (32), Nils Meyer (22), Konstantinos Chantziaras (19), Maciej Dmytruszynski (18), Florian Wisotzki (17) und Spyros Balomenos (5) bringen es gemeinsam auf 95 Treffer. Wie sagte Wandschneider : "Ich vertraue den Spieler. Aber wir brauchen Steigerungen, vor allem im Rückraum."
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Kampf um den Klassenerhalt
Gehen schon die Lichter aus?

VON VOLKER KOCH - zuletzt aktualisiert: 07.12.2009 - 21:30

Dem TSV Dormagen scheint die Substanz für den Kampf um den Klassenerhalt zu fehlen

Er kann am allerwenigsten dafür, dass der TSV Dormagen vier Spieltage vor Ende der Hinrunde auf dem letzten Tabellenplatz der Handball-Bundesliga steht: Kristian Nippes war im Sommer zum Höhenberg gewechselt, um zu lernen. Jetzt muss der Junioren-Weltmeister auf der Rechten Rückraumposition fast durchspielen.Vielleicht liegt's ja einfach nur am Datum? Vor einem Jahr leistete sich der TSV Dormagen am 6. Dezember den handballerischen Offenbarungseid und kam im Heimspiel gegen den insolventen Abstiegskandidaten Stralsunder HV nicht über ein 23:23 hinaus. Am Sonntag kassierten die Dormagener mit dem 23:39 bei der SG Flensburg-Handewitt eine der höchsten Niederlagen ihrer langen Erstliga-Geschichte – höher verlor ein Dormagener Bundesliga-Team bislang nur am 30. Januar 1994 (12:29 beim THW Kiel), gleichhohe Niederlagen gab es im November 1996 ebenfalls in Kiel (17:33) sowie zwei Mal beim HSV Hamburg (17:33 im Februar, 23:39 vor knapp zwei Wochen).

Doch die Art und Weise, wie sich das Bundesliga-Schlusslicht in der Flensburger Campus-Halle präsentierte, legt den Verdacht nahe, dass es mehr als nur eine zufällige Datumsgleichheit sein muss. "Ich habe mich geschämt für diese Vorstellung", gibt Kai Wandschneider im Nachhinein zu. Der Trainer, seit Januar 2001 in der Verantwortung, will sich damit freilich nicht abfinden: "Darüber wird noch zu reden sein." Als erstes am Dienstag, gemeinsam mit Team-Manager Thomas Dröge, mit Florian Wisotzki und Christoph Schindler.

Über eines ist sich der Handball-Lehrer im Klaren: Sollten seine beiden "Führungsspieler" dabei zu erkennen geben, dass sie resigniert haben, war's das wohl im Kampf um den sportlichen Klassenerhalt. "Wir leben von der Moral. Wenn die nicht mehr intakt ist, können wir es nicht mehr schaffen", ist Wandschneider überzeugt.

Rein zahlenmäßig wäre es noch zu früh, um sich aufzugeben. Das rettende Ufer (Platz 15) ist nur einen Punkt entfernt, selbst bis Tabellenplatz 13, den zur Zeit MT Melsungen innehat, sind es nur vier Zähler. Freilich schleppen die Dormagener nach drei bösen Schlappen in Folge (23:39 in Hamburg, 26:38 gegen Lemgo, 23:39 in Flensburg) die mit Abstand schlechteste Tordifferenz aller Abstiegskandidaten (-87, zum Vergleich: Düsseldorf mit einem Spiel weniger -51, Melsungen mit einem Spiel mehr -51, Hannover -46, Minden -36, Balingen -30) mit sich herum, was schon fast einem weiteren Minuspunkt gleichkommt.

"Zwei Punkte müssen wir bis zum Jahresende mindestens noch holen", fordert Wandschneider. Was gleichbedeutend mit einem Sieg am Zweiten Weihnachtstag im Lokalduell bei der HSG Düsseldorf (26. Dezember, 15 Uhr, Burg-Wächter-Castello) wäre, denn Punktgewinne in den Heimspielen gegen FrischAuf Göppingen (Freitag, 19.45 Uhr) und die Füchse Berlin (23. Dezember, 20.15 Uhr) erscheinen unter den derzeitigen Umständen ebenso unwahrscheinlich wie in Magdeburg (20. Dezember, 15 Uhr) und Wetzlar (30. Dezember, 20.15 Uhr). Zum Vergleich: Vor Jahresfrist ging der TSV mit zehn Punkten in die Januar-Pause. Läuft's ganz schlecht, könnten es diesmal nur vier sein.

Quelle: NGZ,Ausgabe zum 8.12.
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Abrüsten statt aufrüsten
zuletzt aktualisiert: 07.12.2009 - 21:30

Die Konkurrenz hat aufgerüstet im Kampf um den Klassenerhalt: GWD Minden (der ungarische Nationalspieler Barna Putics) und HSG Düsseldorf (Ex-Nationalspieler Jan-Hendrik Behrends) haben je einen wurfgewaltigen Rückraumspieler, HBW Balingen-Weilstetten (Ivan Zoubkoff) einen erfahrenen Torhüter verpflichtet. Der TSV Hannover-Burgdorf (Lars Friedrich, Nenad Puljezevic) holte gleich beides. Und sollte die mit ganz anderen Zielen gestartete MT Melsungen am Ende des Jahres immer noch direkten Kontakt zur Abstiegszone haben, darf darauf gewettet werden, dass sich die Hessen, die eh schon den dänischen Rechtsaußen Mikkel Holm Aagaard nachverpflichteten, während der EM-Pause noch einmal auf dem Transfermarkt bedienen werden.

Hat dem TSV bislang noch nicht weitergeholfen: Spyros Balomenos. Da droht der TSV Dormagen auf der Strecke zu bleiben. Schließlich hat das Schlusslicht in Kreisläufer Kjell Landsberg bereits einen Akteur aus der Stammsieben abgeben müssen. Ein annähernd gleichwertiger Ersatz dürfte angesichts der Finanznot am Höhenberg kaum an denselben zu locken sein. Das zehrt – an der körperlichen Substanz der verbliebenen Spieler wie an der nervlichen. Denn den (zu) wenigen Leistungsträgern geht zunehmend die Luft aus, weil sie mangels Alternativen fast ständig 60 Minuten durchspielen müssen. Und wahrscheinlich auch langsam die Lust – denn betreten die Alternativen das Spielfeld, häufen sich meist postwendend die Fehler, was die Gegner regelmäßig als Einladung zum Torewerfen ansehen. "Vier technische Fehler in fünf Minuten", hatte Trainer Wandschneider am Sonntag nach der Einwechslung von Spyros Balomenos in der 45. Minute registriert, dann saß der Grieche wieder auf der Bank. Auf der sich aus dem gleichen Grund auch sein Landsmann Konstantinos Chantziaras immer häufiger wiederfindet. Das Geld, das beide dafür erhalten, fehlt anderswo – für Nachverpflichtungen zum Beispiel..

Quelle: NGZ, Ausgabe zum 8.12.09
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Kampf um den Klassenerhalt
Gehen schon die Lichter aus?


Danke, Volker Koch. Das sind genau die Überschriften, die der Dormagner Handball derzeit braucht. Das bringt Sponsoren, positive Stimmung u.s.w.. :oops: :oops:
Sicher war die Leistung in Flensburg nicht berauschend, aber für den Handballfachmann kommt es nicht wirklich überraschend, das Flensburg, Hamburg u.s.w. in einer anderen Liga spielen. Da geht man auch schon mal mit 16 Toren unter. Das ist schon ganz anderen Teams passiert, wenn die Top-Clubs ernstmachen.

Seien wir doch mal ehrlich, selbst wenn die Mannschaft den Klassenerhalt sportlich schaffen sollte, wer glaubt denn ernsthaft, das die GmbH einen Etat von 2,5 Mios zusammenbekommt? Ich wäre überglücklich, wenn es finanziell für die 2. Liga reichen würde und dort wären wir derzeit auch sportlich besser aufgehoben.

Die Uhr tickt gegen den DHC und je länger sie tickt, desto mehr verunsichert es die Mannschaft, das muss man so sehen. Die Zeichen muss jetzt primär jemand anders setzen.
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fritze
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Ich sehe das genauso wie Fritze.

Hoffe das es reicht für die 2te Liga, denke von da aus kann man auch in Ruhe alles neu ordnen.
Es wird seine Zeit brauchen...
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swizzle
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Die Gerüchteküche brodelt, der Etat für die 2. Liga soll bereits gedeckt sein!
:P :P :P
www.handballfanclub-dormagen.ag.vu/

<<<DHC Rheinland (k)ein Stück Dormagen???>>>
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Das wäre ja toll, wenn der Etat ( für die 2. Liga ) bereits jetzt gedeckt wäre. Dann hätten die Verantwortlichen ganze Arbeit geleistet. Woher weißt Du das?
Selbst wenn der Klassenerhalt nicht geschafft wird, so könnte ich mich doch mit Zweitliga-Handball anfreunden.
Aber wer weiß? Die Saison ist noch lang und das sportliche rettende Ufer im Moment nicht so weit weg. ;)
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TSV-Fan
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Das habe ich auch schon gehört. Scheint was dran zu sein an dem Gerücht. Würde mich auch freuen.
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dauerfanTSV
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