2. Bundesliga
In der Pressekonferenz sagte Richard Ratka, die erste Halbzeit sei eine der besten in dieser Saison gewesen. In der Tat, Angriff und Abwehr agierten hochkonzentriert, es klappte alles wie am Schnürchen, und es fiel ein Tor nach dem anderen für Dormagen.
Das sah nach der ersten Halbzeit (15:21) etwas anders aus, denn da schlichen sich Fehler wie Ballverluste ein, und einige Entscheidungen der Unparteiischen sorgten für weitere Verunsicherung. Der TVK fand inzwischen besser ins Spiel und ging so manches Mal allzu hart zu Werke. Unter anderem bekam Tobi Plaz ordentlich „eins auf die Nase“, was die Schiedsrichter jedoch unbeeindruckt ließ. So kam die Mannschaft von Christian Voß immer wieder bis auf zwei Tore heran.
Allerdings hatte man in Korschenbroich die Rechnung ohne den unbändigen Willen des DHC und den glänzend aufgelegten Jendrik Meyer gemacht, mit zwei gehaltenen Siebenmetern von insgesamt 16 Paraden hatte er wesentlichen Anteil am Sieg des DHC. Man bedenke, dass die Dormagener 18 von 60 Minuten in Unterzahl spielen musste...Erfolgreichste Werfer waren Bartosz Konitz und Ondrej Zrdrahala mit je sieben Treffern.
Der Gewinn der zwei immens wichtigen Punkte wurde natürlich – wie kann es auch anders sein – von der Mannschaft und den vielen mitgereisten Fans mit „Wasserdusche“ und der „Humba“ gefeiert.
Einen Wermutstropfen gibt es allerdings noch: Kreisläufer Andrej Petro hatte sich im Training verletzt und fällt mit einem Fingerbruch vermutlich bis Ende des Jahres aus.
Das Handballforum Dormagen wünscht allen Spielern gute Erholung von ihren Blessuren und hofft, dass nichts Ernsthaftes an Verletzungen zu Tage tritt.
Korschenbroich: Mayer, Sven Bartmann (ab 22.); Fuchs (2), Liesebach, Doetsch (2), Simon Breuer (7/2), Göller (4), Görden (4/1), Markus Breuer (n.e.), Piske, Tovornik (1), Marquardt (2), Sebastian Bartmann (n.e.), Korte (11).
Dormagen: Meyer, Schlingmann; Szczesny (3), Mestrum, von Gruchalla, Plaz (3), David Breuer (5/3), Zdráhala (7), Wittig (1), Kübler (4), Lochtenbergh (1), Konitz (7), Hólmgeirsson (5).
Schiedsrichter: Brandt/Veit.