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1. Bundesliga

Autor

Sebastian Seidel

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12.04.2011

HBL hat entschieden: Keine Lizenz für die 2. Liga!

Am gestrigen Montag, den 11.04.2011 wurden die Fans des DHC Rheinland auf eine harte Geduldsprobe gestellt! So hieß es auf die Entscheidung der Lizenzierungskommission der TOYOTA Handball-Bundesliga e.V. über die Vergabe einer Lizenz für die 2. Liga zu warten. Den gesamten Tag über wurden die Nachrichten des lokalen Radiosenders News 89.4 verfolgt, die Internetpräsenzen der HBL, des DHC Rheinland und einschlägige Handballportale observiert, auf die Hoffnung hin, von einer positive Entscheidung zu hören bzw. zu lesen.

Spät abends gegen 22:30 Uhr verkündete Michael Beckmann, Initiator der Spendenaktion, über das Social-Network-Portal „Facebook“, dass es nach Informationen von Insolvenzverwalter Dr. Dirk Andres bis dato keine Entscheidung seitens der HBL-Lizenzierungskommission gäbe. Also hieß es weiterhin warten.

Heute Morgen dann die bittere Nachricht für alle DHC-Fans: Die unabhängige Lizenzierungskommission der TOYOTA Handball-Bundesliga e.V. erteilt dem DHC Rheinland keine Lizenz für die 2. Handball-Bundesliga!

So heißt es in der offiziellen Pressemitteilung der HBL: „Eine Lizenzerteilung ist nach den von allen Bewerbern für die 2. Handball-Bundesliga einzuhaltenden Vorgaben nicht möglich, wenn über das Vermögen eines Antragstellers das Insolvenzverfahren eröffnet wurde und damit nach den Lizenzierungsrichtlinien die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht gegeben ist.

Für Dr. Dirk Andres ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen! Er vertritt eine andere Rechtsauffassung. Impliziert dies nun eine eventuelle rechtliche Vorgehensweise gegen den Entscheid der HBL? Wie genau der DHC weiter verfahren wird, kann erst nach Erhalt und Prüfung der Ablehnungsgründe entschieden werden, so der DHC auf seiner Internetseite.

Die Frage, die uns aufkommt ist, wenn es sich um „einzuhaltende Vorgaben“ der HBL-Richtlinien handelt, die es mit Sicherheit nicht erst seit gestern gibt, warum hat die Entscheidung so viel Zeit in Anspruch genommen? Des Weiteren fragen wir uns, warum es überhaupt erst zu solch einer Sitzung gekommen ist, wenn, wie die HBL auf Ihrer Internetseite schreibt, der DHC Rheinland seit Anfang März über die Konsequenzen einer Insolvenzeröffnung mehrfach in Gesprächen und Schriftstücken hingewiesen wurde? Kommt die HBL etwa ins Stolpern?

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