Dabei hatte das Team um Trainer Kai Wandschneider bis zur 56. Minute (28:27) noch alle Trümpfe für einen Sieg in der Hand.
Bis zur 9. Minute (3:7) brauchte die Mannschaft des TSV, um ins Spiel zu finden. Dann traf Bobby Schagen zum 4:7 und läutete damit eine Aufholjagd ein. Diszipliniert und mit dem festem Willen zum Sieg holten die Dormagener Tor um Tor auf. In der 29. Minute führte der TSV durch ein Tor von Sebastian Linder sogar mit 17:12. Nach den ersten 30 Minuten ging es mit 17:13 zum Pausentee.
Hellwach gingen die Spieler des TSV in die zweite Halbzeit und verteidigten ihren Vorsprung konsequent bis zur 50. Minute (26:22). Dann nämlich bekam Michiel Lochtenbergh eine 2-Minuten-Strafe, der in der 52. Minute eine Weitere für Sebastian Linder und in der 55. Minute die mehr als fragliche für Nils Meyer folgte.
Kai Wandschneider hatte mangels Personal keine Möglichkeit Spieler entsprechend zu wechseln und damit die Zeitstrafen zu kompensieren. Zudem schwanden dem TSV zusehends Kräfte und Konzentration. Auf Grund der Schwächung durch die rasch aufeinanderfolgenden Zeitstrafen hatte der SC Magdeburg leichtes Spiel und verkürzte so auf den Endstand 28:28.
TSV Dormagen - SC Magdeburg 28:28 (17:13)
Dormagen: Vortmann, Feshchanka; Holst (n.e.), Schagen (5), Balomenos (3), Meyer (6), Linder (2), Dmytruszynski (1), Wittig, Mahé (2), Nippes (3), Lochtenbergh (6/4).
Magdeburg: Müller, Schulz; Wiegert (5), Grohmann (n.e.), Salzer, van Olphen (2), Munzert (n.e.), Theuerkauf, Grafenhorst (4), Thoke, Tönnesen (2), Coßbau, Weber (11/5), Jurecki (2).