1. Bundesliga
Die Handballer des TSV Dormagen verloren im heimischen Sportcenter gegen den VfL Gummersbach mit 25:32.
Für das mit Spannung erwartete Lokalderby hatte sich so manch einer der Fans sicherlich einen möglichen Punkt für den TSV ausgerechnet. So wie in der vergangenen Saison.
Wer jedoch das Sonntagsspiel des VfL gegen die Rhein-Neckar Löwen verfolgen konnte, der musste neidvoll zusehen, wie die Gummersbacher sich einen Punkt durch Disziplin und Konzentration erkämpft hatten und deshalb als klarer Favorit in die Partie gegen den TSV gingen.
Scheinbar an ihrer eigenen Krise gewachsen führte die Mannschaft um Trainer Sead Hasanefendic über das gesamte Spiel. Aber der TSV machte es dem Gegner nicht leicht. Im Gegenteil: mit einer kampfstarken Abwehr hielten sich die Dormagener bis zur 39. Minute im Spiel und die Oberbergischen in Atem.
Danach klappte im Angriff des TSV einfach zu wenig, während beim VfL jeder Versuch ein Treffer war. Das größte Problem beim TSV an diesem Handballabend jedoch war die schwache Leistung des Torhütergespanns Vortmann/Kurth. Hätten die Dormagener Torleute mehr als ihre 5 Bälle an die Hand bekommen, wäre durchaus mehr drin gewesen als diese Niederlage.
Beim TSV biss Christoph Schindler nach seiner Verletzung durch den Zusammenprall mit Drago Vukovic auf die Zähne und erzielte sieben Tore.
Herausragende Akteure und Matchwinner beim VfL waren Torhüter Goran Stojanovic mit 16 Paraden und Vedran Zrnic, der 11 Tore erzielte.