3. Handball-Liga (West)

Bohrmänner sind Meister und Aufsteiger in die 2. Handball-Bundesliga!

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Der TSV Bayer Dormagen gewann das letzte Heimspiel 2013/2014 gegen die TSG A-H Bielefeld mit 31:22 Toren und machte den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga perfekt!
Der TSV Bayer Dormagen ist wiederholt Meister der 3. Liga West und darf jetzt in die 2. Handball-Bundesliga aufsteigen!

Das letzte Heimspiel des TSV Bayer Dormagen gegen die TSG A-H Bielefeld war spätestens zur 19. Minute nach einem 6:0-Lauf zum 12:5 reine Nebensache! Das Bohrmann-Team hatte zu Beginn der Partie zwar Startschwierigkeiten, doch das änderte sich mit zunehmender Spieldauer. 2087 Zuschauer waren Zeugen des Meisterspiels im Sportcenter. Die Mannschaft wurde immer sicherer und konnte schließlich ihr Spiel konzentriert durchziehen, die Fans waren begeistert. Der TSV hielt Bielefeld weiterhin auf Distanz, zur Pause stand es 16:9.

Das Runde kullerte auf Umwegen doch noch ins Eckige...

Sven „Barti“ Bartmann entschärfte den Siebenmeter Bielefeld's Tobias Fröbel, das Runde kullerte auf Umwegen doch noch ins Eckige.In der zweiten Halbzeit versuchte die als Absteiger feststehende TSG mit dem siebten Feldspieler ihr Glück, doch das brachte ihnen keinen Vorteil, denn Alexander „Kübi“ Kübler (7) netzte zum 18:10 (33.) ein. Drei Minuten später traf Simon Ernst (6) zum 19:10 und erneut Alex Kübler zum 20:10. Der TSV drehte weiter auf, und die Partie drohte für die Bielefelder zum Debakel zu werden. Nach einem schönen Anspiel von Jonathan Eisenkrätzer (2) versenkte Alex Kübler den Ball zum 24:12 (44.) im TSG-Kasten. Sekunden später hielt Sven „Barti“ Bartmann seinen zweiten Siebener, doch das Runde kullerte auf Umwegen doch noch ins Eckige Zwinkernd.

Klasse Kempa-Anspiel

Nach dem klasse Kempa-Trick von Peter Strosack (angespielt von Markus Breuer) klatschte der 19-jährige seine Kollegen auf der Bank ab.In den letzten Minuten wechselte Jörg Bohrmann munter durch, die TSG versuchte mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die Niederlage nicht so hoch ausfallen zu lassen und hatte damit auch Erfolg. Die Stimmung in der Halle wurde immer euphorischer, die Fangesänge immer lauter und als Peter Strosack im zweiten Anlauf nach einem klasse Kempa-Anspiel von Markus Breuer (6/1) zum 29:17 traf, hielt es niemanden mehr auf den Rängen. Bei den Spielern schwand die Konzentration, ihre Blicke gingen immer wieder zur Anzeigetafel: Wie lange noch? Mit Jubelrufen und stehenden Ovationen begleiteten über 2000 Zuschauer die beiden letzten Tore von Johnny Eisenkrätzer (2) und von Basti Damm (2) zum 31:19, und schließlich zählte Hallensprecher Marc Pesch die letzten 10 Sekunden mit dem Publikum herunter. Der Rest ging in tosendem Beifall und Freudenschreien unter und die Höhe Sieges von 31:22 war nun auch nicht mehr wirklich wichtig Zwinkernd. Der TSV ist Aufsteiger in die 2. Handball-Bundesliga!

Der alte ist auch der neue Meister der 3. Liga West!

Die Spieler auf der Bank streiften sich ihre Meister-Shirts über und stürmten zu ihren Kollegen auf die Platte!Außer Rand und Band: Die Spieler auf der Bank streiften sich ihre Meister-Shirts über und stürmten mit Papp-Meisterschale und „Pokal“ zu ihren Kollegen auf die Platte, der Jubel kannte keine Grenzen. Alle wuselten wild durcheinander, irgendwann hatte dann auch das ganze Team die Meister-Shirts übergestreift, und dann ging's rund mit Sekt- Bier- und Wasserfontänen, unterbrochen von einigen unfreiwilligen Flugeinlagen auf dem rutschigen Hallenboden. Der alte und neue Meister zog nach der Humba durch die Halle, alle lagen sich in den Armen, hier waren alle außer Rand und Band. Man schaue sich die Fotos an, die sagen alles. Gefeiert wurde bis tief in die Nacht – besser - in den Morgen Amüsiert

Danke für eine grandiose Saison und den Aufstieg, ihr seid großartig!

Die Fans bedanken sich bei den Spielern!Wenn man bedenkt, dass das „Projekt 3. Liga“ vor zwei Jahren zwar konzeptionell gut durchdacht, aber dennoch auf wackeligen Füßen stand, weil man überhaupt nicht einschätzen konnte wie es sich entwickeln würde – dann ist es fast ein Wunder, dass der TSV mit nichts in der Hand diesen Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga geschafft hat. Das war nur möglich, weil Mannschaft, Trainer, Verantwortliche und nicht zuletzt die Fans alle ein gemeinsames Ziel hatten: Das Projekt 3. Liga erfolgreich zu machen. Und genau dieses Ziel wurde mit harter und unermüdlicher Arbeit erreicht. Nun folgt das Projekt 2. Liga. Wir danken allen sehr herzlich für ihr Engagement, vor allem aber den Spielern sagen wir Danke für eine grandiose Saison, ihr seid großartig Grinsend!

Abschiede sind doof...

Danke für euren Einsatz: Roland, Jascha, Janik, Markus, Mo und Simon! (v.l.)...leider ist es fast immer so, dass man am Ende einer Saison sympathische Menschen ziehen lassen muss, die das Team mit den anderen zusammen ausgemacht und geprägt haben und die man gerne weiterhin als Spieler beim TSV gesehen hätte. Auch jetzt müssen wir uns von tollen Menschen verabschieden. Wir wünschen Markus Breuer, Simon Ernst, Janik Köhler, Roland Mainka, Moritz Mo Preuss und Jascha Schmidt von Herzen noch einmal alles erdenklich Gute, Gesundheit, Erfolg und ein wenig Zufriedenheit auf eurem weiteren Weg. Danke, dass ihr bei uns wart!

Aurich – letztes Spiel der Saison

Das letzte Spiel der Saison ist die Partie gegen den OHV Aurich. Wie wir heute in einer Pressemitteilung des TSV erfahren haben, findet das Spiel nun doch erst am Sonntag, den 11. Mai um 17 Uhr statt, da die angekündigte Verlegung auf Samstag, den 10. Mai nicht zustande gekommen ist.
Der Mannschaft und allen Fans, die den weiten Weg nach Aurich reisen, um die Mannschaft noch einmal zu unterstützen, wünschen wir eine gute Anreise, viel Spaß und eine gesunde Rückkehr Zwinkernd. Wir sehen uns in der 2. Handball-Bundesliga!

Statistik:

TSV Bayer Dormagen - TSG A-H Bielefeld 31:22 (16:9)

Dormagen: Bartmann, Schmidt (ab 49.); Ernst (6), Damm (2), Genz (1), Plaz (3), Eisenkrätzer (2), Breuer (6/1), Rudloff, Doetsch (2), Kübler (7), Strosack (1), Marquardt (1), Köhler.

Bielefeld: Becker, Nolte (ab 31.); Schnorfeil, Meyer (2/1), Wagner (2), Beining (6), Müller, Wolff, Tobias Fröbel (2/1), Krause (10), Thomas Fröbel, Stübber.

Schiedsrichter: Aniol / Dr. Boeken.
Zuschauer: 2087.
Zeitstrafen: 4:2 Minuten.
Siebenmeter: 1/1:4/2 (Meyer wirft an den Pfosten und scheitert an Bartmann).
Spielfilm: 2:2 (5.), 6:5 (13.), 12:5 (19.), 16:9 - 24:12 (44.), 30:17 (55.), 31:22.

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