3. Handball-Liga (West)

TSV Bayer Dormagen baut Siegesserie auch gegen ART Düsseldorf weiter aus!

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Der TSV Bayer Dormagen gewinnt das Lokalderby gegen ART Düsseldorf vor 1512 Zuschauern im Sportcenter mit 31:23 Toren.
Torschützenkönig Robin Doetsch traf 8 Mal!

Jens Sieberger, Trainer der ART, hatte an seine Mannschaft die Parole ausgegeben, es dem Tabellenführer so schwer wie möglich zu machen und ihn richtig zu ärgern. Und das hat sogar zeitweise geklappt.

Zwei Siebener entschärft!

Sven "Barti" Bartmann mit 10 Paraden und 2 entschärften Siebenmeter!Direkt nach Anpfiff der Partie wurde Sven Bartmann (10 Paraden, 2 Siebenmeter!) gefordert, er zeigte prompt seine erste Parade. Bis zu einem Torerfolg dauerte es jedoch, die Hallenuhr zeigte die 4. Spielminute, als Dennis Marquardt (4) zum 1:0 traf. Die Dormagener fanden schwer ins Spiel, waren immer wieder unachtsam und produzierten Fehler. In der 11. Minute stand es 4:3, aber nach einem erfolgreich verwandelten 7er durch Markus Breuer (7/5) zum 5:3 und einem Treffer von Robin Doetsch (8) zum 6:3 gewannen die Bohrmänner etwas mehr Sicherheit und setzten sich bis zur Pause dann doch mit 12:6 Toren deutlicher ab. Sein Paradestück leistete Sven Bartmann mit zwei gehaltenen Siebenern in den letzten beiden Minuten des ersten Spielabschnitts.

Kurze Phase unkonzentriert

Moritz Preuss (3) warf die letzten beiden Tore für den TSV.In den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit lief es gut für den TSV, man hielt den robust zupackenden Gegner (Zeitstrafen: 6:14 Minuten) auf Abstand und führte zwischenzeitlich sogar mit 9 Toren (15:6 und 17:8). Dann aber geriet der TSV wieder leicht ins Trudeln, es ging einiges schief, und so stand es in der 47. Minute nur noch 20:15. Glücklicherweise hielt diese Phase nur kurz an. Dennis Marquardt (4) setzte der Durststrecke mit seinem Treffer zum 21:15 ein Ende. Markus Breuer, Tobias Plaz (3) und Jonny Eisenkrätzer (5/1) legten nach und erhöhten den Abstand auf acht Tore zum 24:16 (50.). In den verbleibenden 10 Spielminuten ließ der TSV nichts mehr anbrennen, Moritz Preuss (3) lieferte die beiden letzten Tore für den Tabellenführer. Am Ende trennte man sich mit einem 31:23, exakt das gleiche Ergebnis wie beim Heimspiel gegen die HSG Varel-Friesland.

Gefühlte 10 Fehlwürfe

Trainer Jörg Bohrmann lobte Jó Gerrit Genz, der den angeschlagenen Tobias Plaz stellenweise vertrat.Summa summarum allerdings war Jörg Bohrmann trotz des Sieges nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. Die Deckung stand gut, aber „gefühlte 10 Fehlwürfe“ in der ersten Spielhälfte darf man sich nicht erlauben. Der Trainer hatte „viel ausprobiert“, zwischenzeitlich „hatten wir drei A-Jugendspieler auf der Platte“. Ein kleines Lob verdiente sich Jó Gerrit Genz, der „seine Sache gut gemacht hat“. Am vergangenen Donnerstag war Tobi Plaz im Training umgeknickt und der Coach hatte gar nicht mit seinem Einsatz gerechnet, daher hatte er Jó Gerrit Genz für den Start vorgesehen, „das hat er sich verdient“, so der Trainer. Jens Sieberger gratulierte den Dormagenern zu "einem absolut verdienten Sieg“. Er war nicht gänzlich unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Dormagen ist nicht die Mannschaft mit der man sich messen muss“, war sein Fazit und „Wir hören nicht auf daran zu glauben, den Platz halten zu können“.

Wie geht’s weiter?

Das nächste Spiel des TSV Bayer Dormagen findet am 16.2.2014 um 16 Uhr auswärts bei der SG OSC Löwen Duisburg statt. Am 22.2.2014 empfängt der TSV den VfL Eintracht Hagen im Sportcenter, Anpfiff ist um 19 Uhr.

Statistik:

TSV Bayer Dormagen - ART Düsseldorf 31:23 (12:6)

Dormagen: Bartmann (10 Paraden, 2 7m), Schmidt (bei einem 7m); Ernst, Genz (1), Eisenkrätzer (5/1), Breuer (7/5), Rudloff, Preuss (3), Doetsch (8), Kübler, Marquardt (4), Köhler (n.e.), Damm, Plaz (3).

Düsseldorf: de Clerque (1.-16.), Köß (7 P., 1 7m); Schiffmann (1), Oevermann (5/3), Zobel, Neukirchen, Bauer (2), Padeken (6), L. Lipperson, Müller (2), Ranftler (4), Merten (1), Akuinor (2), Bagel.

Schiedsrichter: Gehle / Osebold (Schwelm/Hagen).
Zuschauer: 1512.
Zeitstrafen: 6:14 Minuten.
Siebenmeter: 8/6:5/3 (Bartmann hält gegen Padeken und Ranftler - Breuer scheitert an Köß und wirft über das Tor).
Spielfilm: 4:2 (10.), 11:4 (24.), 12:6 - 17:8 (37.), 19:10 (42.), 19:14 (45.), 24:16 (50.), 24:18 (53.), 28:20 (55.), 31:23.

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