3. Handball-Liga (West)

Die Wiesel des TSV Bayer Dormagen

TSV Bayer nach Aufholjagd gegen HSG Krefeld mit einem Punkt

Uhr,  

Rückraum-Shooter Lukas Stutzke
Lukas Stutzke erzielte 8 Tore.

Beim gestrigen zweiten Spitzenspiel innerhalb einer Woche musste der TSV Bayer Dormagen sich gegen die HSG Krefeld vor nur 948 Zuschauern mit einem 30:30-Remis zufrieden geben. Es hätte am Ende auch eine Niederlage oder ein Sieg für die Gastgeber oder aber die Gäste sein können. Den Start hatten die Wiesel mehr oder weniger verschlafen. Zwar gingen sie mit 2:0 in Führung, aber ab der achten Minute, 2:3, lief der Tabellenzweite ständig einem Rückstand hinterher. Dabei hatte Trainer Ulli Kriebel seine Jungs sehr gut auf die HSG vorbereitet.

„Heute zwei gute Halbzeiten spielen“

Rückraumspieler Kevin-Christopher Brüren.

Die Marschroute vom TSV-Coach lautete „Heute zwei gute Halbzeiten spielen.“ Im Angriff schnell und effektiv und in der Abwehr lückenlos dicht machen, so sollte es sein. Doch die Krefelder zerpflückten die Dormagener 6:0-Abwehr und fanden immer wieder Lücken für sichere Tore. Die Chancenverwertung der Hausherren ließ zunächst zu wünschen übrig, und es gab so einige „Lustwürfe“, Ballverluste, aber auch Pech mit „Latten- und Pfostenknallern“. Jens-Peter Reinarz (7/2) traf zum 7:9 in der 16. Minute, Sebastian Linnemannstöns verkürzte direkt darauf auf 8:9. Um das drohende Debakel zu vermeiden nahm Ulli Kriebel in der 21. Minute eine Auszeit. Er beorderte nun Matthias Broy (8 Paraden) zwischen die Pfosten und Tim Wieling auf die rechte Außenposition. Doch es änderte sich erst mal nicht viel, Marcel Görden (5) erzielte das 9:12 (23.Min.) und Reinarz das 10:14. Der TSV kassierte dann auch noch Zeitstrafen für Alexander Kübler (1) und Kevin-Christopher Brüren (8/4). Beim Stande von 12:16 ging es in die Kabinen.

Mit voller Kraft & tollem Einsatz zu einem Punkt

Linkshänder Daniel Eggert

Auch in der zweiten Spielhälfte fieberten die Zuschauer mit und gaben alles für die Wiesel. Die jedoch hatten einfach noch zu viel Respekt vor der HSG und die Pausen-Ansprache von Kriebel trug noch keine Früchte. So führten die Gäste innerhalb kurzer Zeit mit 12:19. Der Dormagener Coach stellte schließlich die Abwehr auf 3:3 um, was Krefeld gar nicht schmeckte. Es wurde spannend, es knisterte förmlich. Und mit dem von K.C. Brüren verwandelten Siebener zum 13:19 begann eine enorme Aufholjagd. Die Zuschauer auf den Rängen gingen mit. Ein 5:0-Lauf zum 17:19 bescherte den Gästen eine Überraschung mit der sie nicht gerechnet hatten. Nach einem schönen Anspiel von Alexander Kübler netzte Daniel Eggert (7) zum 21:21 ein. Ian Hüter schoss die erste Führung seit dem Start 23:22 in der 46. Minute. Krefeld hatte sich inzwischen erholt und blieb dran. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Eggert traf zum 30:29, doch die Gäste glichen noch zum Endstand von 30:30 aus. Unter dem Strich und nach dem 7-Tore-Rückstand geht für Ulli Kriebel „das Ergebnis in Ordnung“ und die Wiesel konnten nach der kräftezehrenden Partie letztendlich mit dem Unentschieden zufrieden sein. Eagles-Trainer Dusko Bilanovic war sichtlich zufrieden, dass seine Mannschaft überhaupt einen Punkt aus Dormagen entführen konnte.

So geht‘s weiter

Am Samstag, dem 17.02.2018 ist der TSV beim TSV GWD Minden II zu Gast. Das Spiel wird um 19:00 Uhr von den Referees Felix Magalowski und André Schwieger angepfiffen. Ein weiteres Auswärtsspiel findet am Freitag, dem 23. Februar gegen den Leichlinger TV statt. Anpfiff ist um 20 Uhr. Das nächste Heimspiel findet am Samstag, dem 03.03.2018 um 19 Uhr im Sportcenter statt. Der Gegner ist die HSG Handball Lemgo II.

Wir gratulieren unserem Wiesel-Trainer Ulli Kriebel herzlichst zu seinem heutigen 40. Ehrentag! Alles Gute, Ulli! Herz

Statistik:

TSV Bayer Dormagen - HSG Krefeld 30:30 (12:16)

Dormagen: Boieck (2 Paraden), Broy (ab 21., 8 Paraden); Linnemannstoens (2), Eggert (7), I. Hüter (1), Kübler (1), P. Hüter, Pyszora (n.e.), Brüren (7/4), Jagieniak, Stutzke (8), Hüfken, Wieling (4).

Krefeld: Ruch (11 Paraden), Nippes (bei einem 7m); Schiffmann (7), Wirtz (n.e.), Görden (5), Schneider (2), Vonnahme, Reinarz (7/2), Kuhfuss, Zimmermann (7), Ciupinski (2), Janus.

Schiedsrichter: Hannes/Hannes.
Zuschauer: 948.
Zeitstrafen: 8:8 Minuten.
Siebenmeter: 4/5:2/2 (Ruch hält gegen Brüren).
Spielfilm: 2:0, 3:5 (10.), 7:7 (13.), 7:9, 9:10 (20.), 9:13 (24.), 11:16, 12:16 - 12:19, 17:19 (40.), 21:21 (45.), 23:22 (46.), 26:27 (53.), 30:29, 30:30.

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